Sternstunden

Tickets-M-B_Museum Goethe schrieb einst: Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen. Ich hoffe für uns, dass wir noch lange nicht angekommen sind und wir noch vieles sehen können. Weil Reisen eine Quelle der Bildung und der Persönlichkeitsentwicklung ist, machten wir uns an diesem Wochenende auf die Socken um mehr über die Mobilität zu erfahren. Wir verwenden allzu oft Dinge, von denen wir nicht wirklich wissen wie sie funktionieren und sie als selbstverständlich hinnehmen. Um Abhilfe zu schaffen, fuhren wir nach Stuttgart ins Mercedes-Benz Museum. Das Museum selbst ist eine architektonische Meisterleistung und ein wirklicher Hingucker. Mit einem Ticket für zwei machten wir uns auf die Suche nach den Anfängen der Motoren und damit auch der Mobilität.

Ende des 19. Jahrhunderts gab es jede Menge Erfindungen und Wissenschaftliche Erkenntnisse. Zu dieser Zeit wurden auch die ersten Motorenkutschen und Motorenwagen gebaut. Karl Benz konzipierte dieses Fahrgestell als Dreirad, was mit einem 1 Zylinder Benzinmotor angetrieben wurde. Zu jener Zeit entstanden viele neue Fahrzeuge zu Land, zu Wasser, auf der Schiene oder in der Luft.

Die Ziele waren stets, immer bessere und komfortablere Fortbewegungsmittel zu schaffen. In den ersten Jahrzehnten war es nur wohlhabenden und bedeutenden Persönlichkeiten vorbehalten ein Automobil zu besitzen. Es wurde immer mehr Wert auf luxuriöse Ausstattung und Design gelegt. Bis heute ist das Auto ein Prestigeobjekt und wer auf sich etwas hält, hat in der Garage immer das neueste Modell stehen.

Einer der populärsten Seriensportwagen in den 50er jahren war der Mercedes-Benzu 300 SL mit seinen legendären Flügeltüren und bis heute ein echtes Juwel unter Autoliebhabern. Wer möchte ihn nicht haben?!

Wenn man über Autos spricht, kommt man am Motorsport kaum vorbei. Die Faszination aus Geschwindigkeit, Technik und Design lässt jedes Herz höher schlagen. Selbst die Frauen können sich dieser Magie, von schnellen Fahrzeugen und ausgeklügelter Technik nicht entziehen. Dabei spielt die Optik eine entscheidene Rolle.

Damals wie heute ist der Rennsport das Aushängeschild für die Autohersteller und diese erfreut sich einer großen Fangemeinde. Im Renncircus kommt man kaum an Mercedes vorbei und das zeigt die Ausstellung von den frühen Anfängen bis in die Gegenwart ganz deutlich. Wie man an den Exponaten im Museum sehen kann.

Wir finden, das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart ist sagenhaft gemacht. Die Ausstellungsstücke sind gut gewählt und werden toll präsentiert. Es hat uns super gefallen und wir waren richtig begeistert. Apropos Auto! Wir wollen euch auch diese Neuigkeit nicht vorenthalten. Im Januar haben wir Nachwuchs bekommen und es wurde wieder ein kleiner Mercedes.
Was sonst! :-)

Schöne Bescherung

Geschenk aussuchen, verpacken und dekorativ präsentieren. Hört sich gar nicht so schlimm an, aber wenn man das Vierundzwanzig Multipliziert mit vier mal machen darf, dann ist das schon eine Herausforderung die sich „Frau“ stellt. Aus Erzählungen weiß ich, dass der frühe Beginn eines Vorhabens, den damit verbunden Stress minimiert. Vielleicht ist das doch nur ein Märchen oder wie früh sollte man damit anfangen? Egal, Sie hat es geschafft und man kann wahrlich nicht behaupten, dass Sie knausrig war oder gegen Ende nicht mehr 100% gegeben hat. In der Tat nicht. Die Ergebnisse können sich sehen lassen und ich bin total stolz auf Sie und freue mich schon darauf meine Türchen öffnen zu dürfen. Natürlich will ich euch die Kalender nicht vorenthalten und darf euch mit folgenden Bildern in Weihnachtsstimmung versetzen.

Proudly Presents

M-xmas

Alle Jahre Wieder

M-xmas Der Wetterdienst hat uns gewarnt, bei schlechtem Nieselregen sind die Buden auf dem Christkindlmarkt leicht zugänglich. Was den Missbrauch von alkoholischen Getränken erhöht und die Achtsamkeit sinken lässt.

Wir brauchen Eier Da man sich den Mut sprichwörtlich zuerst antrinken muss, waren wir fest entschlossen dem Wetter zu trotzen oder wie es ein berühmter Fußballspieler einmal ausdrückte: Eier, wir brauchen Eier! Mit diesen Worten starteten wir in einem Hinterhof mit dem ersten Gläschen Eierpunsch. Und wenn die Stimmung gut ist, trinkt der ungeübte für gewöhnlich sein Glas zu schnell aus.

Wir genossen nicht nur das leckere Nass in unseren Tassen, sondern auch die tolle Atmosphäre rund um den Markt und den verschiedenen Ständen. Alles war sehr entspannt und entschleunigt, so das bei uns, mit dem Anblick der schönen Lichter, eine Art Weihnachtsstimmung aufkam. Wie alles im Leben so ist, enden auch die schönsten Nächte und so gibt es auch immer das letzte Glas Glühwein.

Für diesen Abend!

Samhain-Fest

Kürbis-2025 Schön! Sie ließen nicht lange auf sich warten und die ersten kostümierten Monster machten sich über die Süßigkeiten her. Unser Plan schien aufzugehen und sie verschonten unsere Hütte und zogen weiter zum nächsten Haus. Erleichtert und zufrieden gingen wir wieder rein um mit unserem Programm fortzufahren.

Seelenkuchen Nach soviel Aufregung bekamen wir Hunger und setzten uns an den reichlich gedeckten Tisch, den die Dame des Hauses wunderschön gedeckt hatte. Damit wir weiterhin unsere Ruhe genießen konnten, füllten wir den Kürbis noch weitere drei Mal auf. An diesem Abend schienen die Geister sehr gierig und gefräßig zu sein. Zum Glück hatten wir genug besorgt um alle zufriedenzustellen. Unser Halloween-Abend war ein voller Erfolg und während wir dabei waren, das tolle Essen zu genießen, kamen uns schon die nächsten Ideen für das nächste mal. Wir freuen uns schon darauf...

In diesem Sinne: Trick or treat!

Energiesparmodus

Freudenstadt Es hat sich bestimmt schon herumgesprochen, dass bei Kaffeeentzug der Körper unerwartet den Betrieb einstellt. Kurz bevor es zu dieser Stilllegung gekommen wäre, machten wir einen Abstecher in Freudenstadt und tankten am Marktplatz, mit viel Kaffee nach. Da es drumherum viele kleine Geschäfte gab, hatte Man(n) keine Chance die Frau davon abzuhalten in diese hineinzugehen. Das Geduldsspiel zog sich von Laden zu Laden und endete schließlich mit vollen Taschen.

FDS-Stadtmitte Während unseres Besuches fand gerade eine Gartenschau statt und deshalb wurden alle Ecken mit schönen Blumen und Figuren geschmückt. Was bei so einem herrlichen Tag sehr freundlich und beruhigend auf uns wirkte. In der Mitte des Platzes, schossen Wasserfontänen nach oben, die wir gerne mit der Kamera festhalten wollten. Deshalb warteten wir geduldig, bis das Wasserspiel los ging und wir noch ein paar Erinnerungsbilder machen konnten. Danach ging es dann auch schon weiter.

Bärenpark Unserer Roadmap folgend, erreichten wir zur Mittagszeit den Bärenpark. Seit unserem letzten Besuch hatte sich viel getan und so starteten wir den Rundlauf um das Gehege um die Tiere zu beobachten. Dabei kommt man an den einzelnen Informationstafeln vorbei, die die Geschichten der Tiere erzählen. Es macht uns immer sehr nachdenklich, wie schrecklich diese Tiere behandelt wurden und finden es deshalb umso wichtiger solche Einrichtungen zu unterstützen. Ganz selbstlos war es aber natürlich nicht, da wir Bewegung an der frischen Schwarzwaldluft hatten und schön Bilder von den Tieren machen konnten.

Gengenbach Wir führten unsere Tour nach Gegenbach fort, das auch als Badisch Nizza bezeichnet wird. Bekannt ist dieser Ort durch seine historische Altstadt und den romantischen Fachwerkbauten. Im Vorfeld recherchieren wir nach möglichen Souvenir-Shops, um für die kommende Adventszeit gerüstet zu sein. Zu unserem Bedauern hatte der auserkorene Schwarzwaldladen zu diesem Zeitpunkt geschlossen und so schlenderten wir noch durch die Straßen und Gassen und machten bei einem sehr guten Lokal halt, um etwas zu essen.

Warum ist nicht immer Wochenende!

Bärenstark

Breakfast Es begann alles im Morgengrauen mit einem Bärenhunger. Da erwartete uns ein reichlich gedeckter Tisch mit Brot, Brötchen, Müsli und mit allem was man für einen guten Start in den Tag benötigt. Ein Frühstück für Champions und in der Kategorie Essen kann uns keiner das Wasser reichen, da wir eher Kaffeetrinker sind. Darüberhinaus waren die Götter uns wohlgesonnen, denn sie bescherten uns, nach drei Tagen Regen, einen wolkenfreien Morgen.

Bern-View Nach einer kurzen Autofahrt, kamen wir in dieser imposanten Stadt mit seinen eindrucksvollen Sandsteingebäuden an. Die Rede ist natürlich von der Stadt Bern mit seinem unverwechselbaren Charme. Wir waren bei der Ankunft so begeistert und konnten unsere Blicke nicht von dieser malerischen Stadt lassen, die als Halbinsel umgeben von der Aareschlaufe ein einzigartiges Bild abgab. Voller Vorfreude parkten wir das Auto, um endlich alles zu erkunden.

Brücke Am Fuss der Berner Altstadt gelegen, machten wir uns auf, um niedliche Bären im Bären-Park zu bestaunen. Der Weg führte uns über die Nydeggbrücke, ein historisches Bauwerk, die die Altstadt mit dem gegenüberliegenden Ufer der Aare verbindet. Sie wurde 1844 erbaut und war die erste Hochbrücke der Stadt die mit ihren Steinbögen sehr eindrucksvoll wirkte.

Bären Am Bärengraben angekommen waren wir positiv überrascht, da es keinen Einlass oder Ticketschalter gab und man das 5000 Quadratmeter große Gelände frei betreten konnte. Das Schwabenherz schlug höher – scho widdr hasch 100% gschpart! Auf dem Besucherweg, die durch das Gelände führte, konnten wir die Bären gut sehen und von ihnen schöne Bilder machen. An diesem Tag waren sie hauptsächlich mit fressen beschäftigt, was wir ihnen aber nicht zum Vorwurf machten. Für uns war es ein Muss, dem Wappentier von Bern, einen Besuch abzustatten und eigentlich hätten wir noch länger verweilen können. Doch die Zeit lief gegen uns.

Bern-Strasse Nun waren wir bereit für die große Stadt und zu Tränen gerührt, als wir mit wehenden Fahnen empfangen wurden. Bis wir dann feststellen mussten, das die zeremonielle Inszenierung der Altstadt nicht unserem eintreffen galt, sondern für die Feierlichkeiten des bevorstehende Fests, zum Gedenken an die Gründung der Schweiz bestimmt war.

shopping Nichtsdestotrotz folgten wir der Straße und flanierten durch die Arkaden mit ihren schönen Bogengängen, bei denen man auch an verregneten Tagen, sich die Nase an den Schaufenstern plattdrücken kann, ohne dabei nass zu werden. Wir kamen an historischen Gebäuden mit schönen Fassaden und Innenhöfen vorbei. In Mitten der breiten Straße, wo Bus und Bahn verkehren, standen einige prachtvolle Brunnen mit Figuren drauf, die Personen aus dem Mittelalter darstellten.

Einstein-Haus In der Kramgasse 49 machten wir einen kleinen Besuch im Hause Einstein. Zu unserem Bedauern war der Herr des Hauses nicht zugegen. Die Wohnung des Physikers ist heute ein Museum und ist im Stil der damaligen Zeit eingerichtet. Die alte Wendeltreppe ist noch im Originalzustand und führt zu den Ausstellungsräumen, in dem der Lebensweg und das Wirken des genialen Mannes gezeigt wurde. Ein Mensch, der der Nachwelt viel Gutes hinterlassen hat. Wir wollten auch ein paar Spuren hinterlassen und schrieben eine persönliche Widmung in dem ausgelegten Gästebuch rein.

Berner-Münster Weltberühmt ist auch die Zytglogge aus dem 13. Jahrhundert. Der aus dem Mittelalter stammenden Turm mit astronomischer Uhr und einem außergewöhnlichen Glockenspiel, ist eines der Wahrzeichen der Stadt und ein echter Hingucker. Was wir aber unbedingt machen wollten, ist der Turmaufstieg des Berner Münster. Davor machten wir einen kleinen Abstecher an die angrenzende Münsterplattform. Von hier aus hatte man einen idealen Blick auf die umliegenden Gärten, die sehr gepflegt waren. Wir legten noch eine kurze Verschnaufpause ein, bevor es dann in die Kirche hinein ging. Wir wagten uns auf 100 Meter Höhe und folgten dem Aufwärtstrend in einem engen Treppengang mit 257 Stufen. Das Fitnessbarometer zeigte bei den Probanden erhebliche Defizite an. Doch die Eindrücke, welche man auf dem zweistöckigen Glockenturm bekam, entschädigte, für alle bis dahin erlittenen Strapazen. Wir waren sehr begeistert von dieser traumhaften Aussicht.

Parlament Das politische Herz der Schweiz schlug bei unserer nächsten Station. Das Bundeshaus mit Sitz der Regierung als auch des Parlaments und das Kernstück der Demokratie. Vor dem Gebäude befindet sich eine große Terrasse mit hervorragenden Blick auf die tolle Architektur und den umliegenden Bergen. Kein Wunder wurde diese Stadt als Unesco-Weltkulturerbe Ausgezeichnet.

Abendessen So viel Aktion an einem Ort machte ordentlich Appetit. Und wir waren unendlich dankbar, das wir auf dieses super Restaurant stießen. Das Mühlirad war der perfekte Abschluss eines perfekten Tages. Das Essen, ein Meisterstück, so hieß auch eines der Gerichte, welches wir bestellt hatten. Das Ambiente war spitze und die Atmosphäre war urgemütlich. Dazu kam noch die sehr zuvorkommende und sympathische Bedienung, die uns als Andenken eine Flasche mit dem Stadtbild von Bern und einer Lichterkette mitgab. Wir hätten es nicht besser treffen können.

Der Tag wird uns ewig in Erinnerung bleiben und die Stiftung Börentest vergab die Note: Phänomenal!

Neuchâtel

Chaumont-Hotel Die vier Stunden Autofahrt liefen dann problemlos und wir erreichten unser Petit Hotel Chaumont. Das Hotel liegt oberhalb von dem See und der Stadt Neuenburg und bietet einen grandiosen Ausblick über die ganze Region. Wir wurden durch das Hotel geführt und bekamen alle wichtigen Informationen. Sehr zur Freude von Madame, erblickte sie eine kleine Wanne mit Whirlpool in unserem Zimmer. Besser konnte es nicht werden. Oder vielleicht doch?

Neuenburg Nach einer kurzen Verweildauer im Hotel fuhren wir in die Stadt, in der unsere erste Station der Place du Port war. Am Hafen konnten wir unsere Beine, mit einem phänomenalen Blick auf den See, vertreten. Bei dieser Gelegenheit machten wir auch ein paar schöne Fotos für das Familienalbum.

Neuenburg-Altstadt Nachdem wir genug Seeluft geschnuppert hatten, machten wir uns auf, die Altstadt zu erkunden. Als Wermutstropfen mussten wir einen riesigen Berg erklimmen, um zur Kollegiatkirche zu gelangen. Die Mühe war aber nicht umsonst und oben erwartete uns eine tolle Aussichtsplattform und ein kleiner Rundgang um das Gebäude, bei dem man auch an einer schönen Gartenanlage vorbei kam. Nach dem Abstieg schlenderten wir noch ein paar Meter durch die malerische Altstadt, die mit ihren gelben Sandstein-Häusern einen mittelalterlichen Charme versprühte.

Hotel Im Hotel angekommmen gingen wir direkt ins Restaurant. Allerdings waren wir mit der Speisekarte etwas überfordert, da diese, was nicht überrascht auf französisch war. Unser Kellner war sehr zuvorkommend und mit ein wenig Deutschkenntnisse ausgestattet. Er erklärte uns auf eine sehr unterhaltsame Art, was sich hinter den Namen der Speisen verbarg. So konnten wir mit gefährlichem Halbwissen das Essen bestellen. Wir hatten gut entschieden, denn die Gerichte waren hervorragend. Dabei versüßte uns die traumhafte Sicht auf die Berge und den See den Abend.

Neuenburg-Chaumont In unmittelbarer Nähe des Hotels gab es einen der ältesten Aussichtstürme von Neuenburg. Dort erwartete uns eine große Herausforderung: Wie kommen wir da nur rein? Und doch, mit Geld löst man alle Probleme. Die Aussicht vom Turm übertraf all bisher gesehenes. Das Panorama war einfach umwerfend.

Dreiviertelrund

Löwenstein Das Wetter war hier auch nicht besser, hielt uns aber auch nicht davon ab, zur Burg hoch zu laufen. Die Grafen von Calw errichteten Sie im späten 11. Jahrhundert und wie es im Mittelalter so üblich war, wurde sie aufgrund von diverser Konflikte oder Besitzansprüche öfters mal zerstört. Der 24 Meter hohe Treppenturm ist nahezu vollständig erhalten, obwohl der Turm durch seine gewollte Bauweise nicht wirklich fertig aussieht. Hat aber etwas besonderes...!

Schwarzwald Trotz Nieselregen wollten wir uns die Sache mal von oben anschauen. Daher warfen wir ein paar Groschen in die Spendenbüchse am Eingang des Turms, um mit guten Gewissen die Aussicht genießen zu können. Im Aufgang selbst hat man an allen Seiten in unterschiedlicher Höhe eine Öffnung und oben einen weiten Blick ins Ländle. Zu diesem Zeitpunkt leicht bewölkt aber schön. Nach einem kurzem Aufenthalt ging unsere Reise dann auch schon wieder weiter.

Überholspur

F1 Der Film Der Film mit dem Namen „F1“ war vielversprechend und lies auf schöne Autos und ein hohes Tempo hoffen. Die Füße nach vorn ausgestreckt sahen wir überwältigende Rennszenen, einen grandiosen Brad Pitt und zu unserer Überraschung, eine mitreißende Story, die nie langweilig wurde. Wir waren nur etwas traurig, als uns die Nachos mit Käse-Dip während des Films ausgingen. Nach einer kurzen bestürzten Phase widmeten wir uns wieder dem Geschehen auf der Leinwand. Am Ende kann man nur sagen: ein absolut sehenswerter Film, der in allem überzeugt hat und wir so begeistert davon sind, das wir uns diesen Streifen nochmal anschauen wollen. Die 150 min vergingen wie im Flug, so macht Kino Spaß. Und man kommt auch Gratis einige Weisheiten für den Alltag mit auf den Weg. In diesem Sinn:
It’s just noise!

Ruhestand

Frühstück Vorausgesetzt man ist Frühaufsteher und hat keine Mühe vor Sonnenaufgang aus dem Haus zu gehen, da sich auch dieser Platz mit fortschreitender Stunde immer mehr füllt. Wenn man diese kleine Hürde genommen hat, ist der See eine wahre Oase und ein guter Rückzugsort für geplagte Seelen. Mit dem Blick auf das Wasser, kann man das Frühstück bei herrlicher Ruhe und entspannten Schwänen genießen. Schwan

Bei einem amüsanten Gespräch mit einem philosophischen Touch über das Leben vertrieben wir uns die Zeit. Wir warfen alle unsere gesammelten Probleme über den Rand des Stegs direkt ins Wasser. Dabei beschlossen wir, diesen Ort heilig zu sprechen und werden dies beim nächsten Besuch gebührend, im anliegenden Biergarten, mit einem schönen Weißbier besiegeln.
Ein Halleluja und Prost

Jungbrunnen

Biber-Bäcker Bei der Ankunft in diesem beschaulichen Städtchen suchten wir zuerst nach der Altstadt und anschließend nach einer guten Parkmöglichkeit. Ein paar Kurven später hatten wir beides gefunden. Bevor unser Altstadt-Rundlauf beginnen sollte, legten wir einstimmig fest, zuerst unserem Seelenheil mit einem kleinen Frühstück und leckerem Kaffee nachzugehen. Wir stießen auf eine kleine urige Backstube mit grünen Ambiente, umgeben von kleinen Häuschen in der Fachwerkbauweise. Markt

Bei unserer Ankunft waren bereits in den Straßen und Gassen gschaffige Leute fleißig dabei den Wochenmarkt aufzubauen. Natürlich war es uns ein begehren dem Treiben beizuwohnen um die vielen Köstlichkeiten, welche die einzelnen Stände zu bieten hatten, zu begutachten. Das taten wir auch mit allen Sinnen. Besonders der Duft der Erdbeeren hat es uns angetan. Ganz berauscht, im wahrsten Sinne des Wortes, schlenderten wir noch etwas herum und schauten in ein paar Geschäfte rein.
Dazu können wir nur sagen: Tolle Stadt, tolle Leute, toller Tag…

Ab in den Süden

Isny-Rathaus Sonne Tanken, Kopf frei bekommen. Das war unser Motto an diesem sonnigen Samstag und den gingen wir an mit einem Frühstück in einem hiesigen Bäcker in Isny. Isny-Brunnen

Warum Isny? Bei unseren mehrfachen Besuchen am Bodensee, kamen wir immer wieder an dem brauen Schild auf der Autobahn mit dem Hinweis auf diese kleine Stadt vorbei. Der mittelalterliche Flair und die Tatsache, das Isny an der Landesgrenze von Baden-Württemberg und Bayern liegt, war für uns schon Grund genug um das Dörfchen zu besichtigen.

Moin Moin

Zug Im Morgengrauen, es war um 4:30 Uhr, sprangen wir aus unseren Federn um unseren Zug in Richtung Hamburg zu erwischen. Trotz früher Stunde kamen wir 10 Minuten Später als geplant aus dem Münchner Hbf raus. Worauf wir uns die Frage stellten, warum es bei einem Kopfbahnhof… oder heißt das doch Sack, schon am Anfang zu einer Verspätung kommen kann. Schuld war eine Signalstörung. Das war aber nicht schlimm, da der Zug fast leer war und wir freie Platzwahl hatten. Das nutzten wir natürlich aus und machten uns, dekadent wie wir sind, ordentlich breit. Nach der lange Zugfahrt kamen wir zur Mittagszeit am Hamburger Hbf an und somit konnte unser Marathon durch die Stadt beginnen. Die erste Station war das Miniatur-Wunderland.

Anlage Mit freudiger Erwartung holten wir uns die Tickets und bekamen zur Orientierung einen kleine Broschüre, auf der die ganze Anlage beschrieben wurde und das auf Hamburg-Bayrisch. Jetzt wussten wir auch warum die Junge Dame am Schalter unsere Postleitzahl wissen wollte! Amüsiert über die Bayrische Mundart, hätte uns auch das Schwäbische Pendant interessiert. Leider ging es nicht sofort los zu den Räumlichkeiten und wir mussten zwanzig Minuten auf den Einlass warten. Nach kurzem Aufenthalt in der „Wartehalle“ wurde uns Einlass gewährt.

Monaco Dann ging es los, Modellbauten wo man auch hinschaute und wer noch nie ein Autorennen erlebt hatte, konnte hier das Formel-1 Rennen in Monaco live miterleben, inklusive bezahlbare Plätze und gute Sicht auf die Strecke. Es war wirklich erstaunlich mit welcher Liebe zum Detail die einzelnen Landschaften und Städte aufgebaut sind. In jeder kleinen Ecke findet man einen Schauplatz auf dem sich etwas abspielt. Da starten und landen Flugzeuge, Autos/LKWs fahren die Straßen entlang und biegen ab. Die Polizei und die Feuerwehr sind im Einsatz. Die kleinen Menschen-Figuren bewegen sich und werden in ihrem alltäglichen Leben in Szene gesetzt. Man muss sich schon sehr viel Zeit nehmen, wenn man wirklich alles sehen möchte. Schweiz Die Burg Tschanüff auf der rechten Seite, hatten wir auf dem heimischen Sofa in einer Dokumentation sofort wiedererkannt. Bei dieser Reportage ging es um den Modellbau und einem Wettbewerb zwischen zwei Bastler, die jeweils die Aufgabe hatten, eine spannende Burg zu erschaffen. Der Gewinner hatte diesen tollen Platz im Miniatur-Wunderland ergattert. Der Besuch hat sich für uns gelohnt und wir haben unsere liebsten Schauplätze fotografiert und begutachtet. Es ist sehr beeindruckend gewesen was man mit bisschen Technik und Modellbauleidenschaft alles machen kann.

Hafen-HH Nach einem kurzen Abstecher zum Hafen und den Landungsbrücken ging es dann zum Einchecken ins Hotel Atlantic, in dem wir gleich positiv überrascht wurden, da wir ein Upgrade bekamen und somit ein größeres Zimmer mit einer Badewanne. Damit war klar, das am Ende des Tages ein Entspannungsbad folgen wird. Nach der ganzen Aktion meldete sich der kleine Hunger. Ziellos und naiv begaben wir uns in die Altstadt auf der Suche nach einem kulinarischen Hochgenuss. Espresso-Martini Vorbei an der Europa-Passage, am alten und neuen Wall entlang stießen wir auf „Spätzle“. Ein Imbiss nach unserem Geschmack, klein, niedlich und mit der Speisekarte unseres Verlangens. Spätzle in allen Variationen!

Gut gesättigt ging es wieder in Richtung Altstadt, wo wir uns ein Eis gönnten und uns am Jungfernsteg die Zeit vertrieben. Zurück im Hotel ließen wir uns an der Hotelbar nieder. Stilvoll wie das Hotel ist, gab es auf der Karte einen Espresso-Martini, den wir von einem Meister der Cocktails uns zubereiten ließen. Und ja – empfehlenswert!

Kunst Gestärkt mit einem Hammer-Frühstück packten wir unsere sieben Sachen und verabschiedeten uns aus dem Hotel. Und wer jetzt meint, wir hätten Kurtaxe zahlen müssen, der irrt. In Hamburg gibt es die Stadtsteuer. Bis zur Abfahrt besuchten wir die nahegelegene Kunsthalle mit Zeitgenössischer Kunst. Mit namhaften Künstlern wie Caspar David Friedrich und Claude Monet.

Fazit: Hamburg ist eine Reise wert! Allerdings braucht man mehr Zeit. We’ll be back !!!

M:I-8

Kino: MI8 Wir hatten es uns auf unseren billigen hinteren Premium-Sesseln bequem gemacht und warteten gespannt, ohne Popcorn und Nascherei, auf den Beginn des Films.

Nachdem Tom Cruise ein paar Zeilen zu seinem neuesten Werk: Mission Impossible – The Final Reckoning, sagte, ging der Film auch schon mit viel Aktion los. Der Streifen war gewohnt Aktion geladen mit irren Stunts und einem fitten Ethan Hunt. obwohl die ständige Musik und die vielen Rückblicke etwas störend waren, gefiel uns der Film ganz gut und wir hatten einen tollen Nachmittag. Ihr habt richtig gelesen, Nachmittag, weil alte Menschen eben Mittags ins Kino gehen. :-)

Höhenflug

SWR Auf dem Fernsehturm in Stuttgart hat man auf 150 Meter Höhe eine tolle Aussicht, wenn das Wetter mitspielt. Wir hatten Glück, an diesem Tag war es besonders schön und wir konnten den Ausblick über die Region genießen. Erbaut bzw. eröffnet wurde der Turm im Jahre 1956 und war zu dieser Zeit der erste der Welt. Das Urmodell sozusagen und eine architektonische Meisterleistung. Zuerst erkundeten wir die beiden oberen Etagen des Korbes, der die Form eines Kreiszylinder hat und als Aussichtsplattform dient.

view Wir versuchten sowohl in der Ferne als auch direkt vor unserer Nase zu erraten, was wir da alles sehen. Es war nicht ganz einfach und deshalb bedienten wir uns der Infotafel, die uns um den Turm begleitete. Nach ausgiebigen schauen folgten wir unseren menschlichen Bedürfnissen und gingen eine Etage tiefer in Richtung Panoramacafé. Hier gab es schwäbische Köstlichkeiten und freundliches Personal. Auf dem Boden der Tatsachen wieder angekommen schauten wir uns am Ausgang noch ein paar Andenken und lustige Schwäbische Artikel im Souvenirshop an.
Ganz dem Motto: Mir henn au unsre guate Seita

Von oben herab

Kaffee-Ansbach Und wer früh aufsteht, macht den ersten Schritt in die falsche Richtung, wenn es nicht die Erfindung des Kaffee's gegeben hätte. Das war nämlich unser erstes Begehren, als wir nach einer längeren Autofahrt in Ansbach ankamen und in der idyllischen Altstadt nach einem netten Kaffee suchten und nach einem kurzen Gewaltmarsch von 5 Minuten auch fündig wurden.

Residenz Anschließend schlenderten wir durch die Altstadt, an Kirchen und Geschäften vorbei in Richtung Residenz. Wir waren sehr erstaunt über dieses Gebäude und dem imposanten Erscheinungsbild. Ein beeindruckender Bau, welches im Jahre 1731 von Markgraf Karl Wilhelm Friedrich von Leopold Retti erbaut wurde. Sie dient seit 1806 als Sitz der Regierung von Mittelfranken.

Hofgarten Danach ging es weiter zum dazugehörigen Hofgarten mit seiner schönen Gartenanlage und der schlossähnlichen Orangerie, welche ein architektonischer Hingucker ist. Da Mitte Februar noch nicht so viele Blumen blühen sieht unser Bild leider etwas kark aus, aber trotzdem ein toller Garten.

Die Fatzen Gut gelaunt bei schönstem Frühlingswetter ging es nochmal durch die Altstadt zurück um in einigen Geschäften noch das ein oder andere Mitbringsel zu suchen. Alles in allem war es ein toller Tag in einer sehr sauberen und schönen Stadt. Getestet und für gut befunden von Frau und Herr Bör.

Ruiniert

Salz-Stadl Nämlich mit einem Frühstück in der Gaststätte nebenan. Dort war ein kleines Frühstücksbuffet aufgebaut an dem wir, für einen kleinen Obolus, speisen durften. Und wer uns kennt, weiß, das kein Buffet vor uns sicher ist und wir erst dann gehen, wenn die Schlacht geschlagen ist.

Lift Mit vollem Wanst traten wir den Aufstieg bequem mit dem Lift an, ganz nach dem Motto, besser gut gefahren als schlecht gelaufen. Dazu waren wir ganz allein und so konnten wir die Burg in Ruhe einnehmen äääh besichtigen.

Burgruinie Durch einen kleinen Torbogen an der Burgmauer und am Spielplatz vorbei, konnte man die Ruine schon ganz gut erblicken. Die Burg wurde im Jahre 1293 erbaut und liegt 1105 Meter hoch, deshalb mussten wir unsere Beine in die Hände nehmen und das kleine Stück laufen. Der Rundgang bot einen tollen Einblick in die Bauweise und wie die Leute damals gelebt haben müssen. Wir kamen auch an einige Plätzen vorbei, bei denen man eine richtig schöne Aussicht auf die Berge und die Stadt hatte.

Schlosskopf Ganz nach dem Motto - up to the top - ging es mit dem Top-Liner zum Schlosskopf in 1270 Meter Höhe. View-Point Auch wenn von dem Schloss nicht allzu viel übrig geblieben ist, hat man am Gipfel einen tollen Ausblick. Und dadurch, dass wir ganz alleine waren, konnten wir komplett abschalten und es genießen. Es war ein schöner Tag und allen zu empfehlen die draußen was unternehmen wollen.

Kino #2

Kino Obwohl der Film ohne große Gewalt, Waffen und Aktion auskommt, bleibt er von Anfang bis zum Ende packend. Der Film behandelt ein sehr moralisches Thema, bei dem sich jeder die Frage stellen kann, wie er selbst entschieden hätte. Ich glaube zu wissen, wie die meisten Menschen entscheiden würden. Aber darüber kann sich jeder selbst ein Urteil bilden. Der Film ist gut gemacht und die Handlung ist toll aufgebaut. Wir hatten einen schönen Abend, mit allem was Kino zu bieten hat. Was will man mehr!

Schleierhaft

Pfänder In Bregenz angekommen, versuchten wir einen der begehrten Parkplätze rund um den Berg zu ergattern. Da zwei Parkhäuser schon voll besetzt waren, fanden wir etwas weiter unten am Hafen Asyl mit unserem Auto. Anschließend fuhren wir mit der Pfänderbahne auf den Gipfel in 1064 Meter Höhe.

Berge Über den Wolken, direkt an der Bergstation hatten wir eine atemberaubende Aussicht über die gesamten Alpengipfel, die wir von verschiedenen Aussichtspunkten bestaunten. Bei klarem Wetter schien uns dabei die Sonne direkt ins Gesicht. Was will man mehr!

Kulturhaus Unten im Tal besuchten wir den Hafen und die Innenstadt mit der historischen Altstadt. Bereits die Kelten und die Römer haben hier schon gesiedelt. An der Seepromenade entlang ging es zur weltweit größten Seebühne. Hier finden die bekannten Bregenzer Festspiele statt. Villeicht schaffen wir es nächstes Jahr mal hin, um uns ein Stück anzuschauen.

Lindau Der halbe Tag war schon vorbei und wir zogen weiter nach Lindau, wo unser Hotelzimmer auf uns wartete. Nach einem Power nap, im wirklich tollen Hotelzimmer, tankten wir wieder Kraft und zogen durch die Straßen von Lindau weiter. Dabei befriedigten wir unsere Kaffeesucht und aßen etwas leckeres in dem einzigen Lokal in der Stadt, welches an diesem Tag geöffnet hatte. Hotel Auch die Schaufenster der Geschäfte kamen nicht zu kurz und wir notierten uns für den nächsten Tag die verschieden Lädchen, die wir dann noch beehren wollten um ausgiebig zu shoppen. Nach so viel Action hatte sich Frau eine Pause in der Hotellobby verdient.

Bodensee Für den letzten Tag hatten wir noch eine Idee für unsere Titelseite auf der Homepage. Im vorfeld besorgten wir das nötige equipment, damit wir gut vorbereitet die letzten Bilder knipsen konnten. Dann zündeten wir die Wunderkerzen an und hielten sie in die neblige See.

Und so schließen wir das Jahr 2024 ab und wünschen Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Nicht alle Tassen

Wirtshaus Im Gegensatz zu Mindelheim ist der Christkindlesmarkt in Nürnberg eine ganz andere Dimension. Dort gibt es gleich vier verschiedene Weihnachtsmärkte direkt in der Altstadt. Kurz: So etwas konnten wir uns nicht entgehen lassen! Deshalb statten wir Nürnberg einen Besuch ab.

Wirtshaus Bevor wir uns den kulinarischen Highlights von weihnachtlichen Schlemmereien der Franken hingaben, musst erst einmal etwas G’scheit’s her. Als Grundlage sozusagen. Gleich am Eingang der Altstadt, neben einem der alten Stadttoren kehrten wir in das ehemalige Hauptzollamt ein. Im festlich, weihnachtlich geschmückten Keller schlemmten wir, was die Karte an schwäbischen Gerichten her gab.

Hütten Gesättigt mit dem Schwäbischen-Mana gingen wir gestärkt durch die Stadt an wunderschön geschmückten Hütten vorbei, bei denen es herrlich nach köstlichen Sünden duftete. Das ging auch eine Zeitlang gut, bis wir uns dann nicht mehr halten konnten und wir einen Stand auserkort hatten, bei dem wir uns Eierlikörpunsch und Glühwein zu Gemüte führten.

Nach der ersten Runde von diesem besonderen Zaubertrank kamen wir auf den Geschmack und mit wenig Überzeugungsarbeit konnten wir uns gegenseitig überreden, einen zweiten zu holen. Im übrigen fanden wir die Tassen sensationell schön, von denen wir uns auch zwei, als Erinnerung für daheim, mitgenommen haben. Eierpunsch

Da wir in Nürnberg sind, mussten wir uns natürlich auch mit dem Thema Lebkuchen beschäftigen. Und so holten wir uns aus einen der vielen Geschäften ein paar Lebkuchen to-Go. Die Auswahl war riesig sowie der Andrang auf das Gebäck. Danach ging es langsam in Richtung Hauptbahnhof und wir fuhren wieder zufrieden in Richtung München. Weihnachtsmarkt

Wir wünschen unseren Besuchern der Seite ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise der Liebsten.

Klein aber fein

Bahn-hin Nach sorgfältiger Planung unseres Ausflugs, sind wir überpünktlich an unserem Gleis angekommen. Was sich als Glücksfall herausstellte, da der Zug immer voller wurde und wir uns einen Sitzplatz ergattern konnten. Nach einem kurzen Zwischenstopp mit Zugwechsel und inklusive Verspätung kamen wir bei leichtem Regen in Mindelheim an.

Rathaus Schnurstracks folgten wir den Schildern in Richtung Altstadt und kamen rechtzeitig zur Verlautbarung der heiligen Worte von Nikolaus auf dem Marktplatz an. Mit seinen Engelchen stand er auf dem Balkon des Rathauses und erzählte in Form eines Reims von Gut und Böse.

Glühwein Da wir uns dieses Jahr nichts haben zu schulden kommen lassen, konnten wir uns getrost zum nächsten Glühweinstand begeben. Wir hielten inne und betrachteten, mit dem Glühwein in der Hand, die schön geschmückten Hütten, Bäume und Fassaden. Es war eine sehr gemütliche Atmosphäre und alle waren entspannt und gut gelaunt. Zu unserer großen Freude, hat es auch aufgehört zu regnen und wir konnten uns an einem Tisch, einen guten Überblick über den Weihnachtsmarkt machen.

Pommes Bei diesen schönen Aussichten haben wir uns genau umgeschaut und schlenderten zwischen den Leuten von Stand zu Stand. Wir fanden dabei nicht nur was zu Essen in Form von Pommes, Bockwurst und Lebkuchen, sondern konnten uns auch für drei Paar handgestrickte Socken begeistern. Diese werden ihren Platz auf arme kleine Füße finden und sie hoffentlich warm über den Winter bringen. Das ist ja auch der Weihnachtskassiker und darüber freut sich doch jeder.

Bahn-zurück Ganz gechillt mit zwei Glühwein plus einem Eierlikör-Stammperl traten wir zufrieden wieder den Weg in Richtung Bahnhof an. Nach einem Gewaltmarsch von 12 Minuten mussten wir dann feststellen, das der Zug 20 Minuten Verspätung hat. Wir akzeptierten unser Schicksal und warteten geduldig auf die Ankunft der Bimmelbahn. Endlich eingetroffen war die Sitzplatz-Debatte kein Thema mehr und wir fanden auch gleich eine komfortable Ecke zum verweilen. Und so neigte sich ein schöner Abend dem Ende zu. Fazit:
Schee war's!

Freudenmonat

Küchenfest Zugegebenermaßen sind es nicht wirklich 24 Eigenkreationen, sondern auch selbst gekaufte, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Da ungekostete Dinge nicht verschenkt werden können, wurde der Kalender insgesamt 3 Mal gekocht,- gebacken und verköstigt, bis er dann final für den Adventskalender freigegeben wurde. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle freiwilligen Opfer. Und ja … sie leben wirklich noch alle :-)! Beim Verpacken fanden sich auch kreative Helfer. Alles in allem erneut ein gelungenes Gemeinschaftsprojekt.

Ballon Und weiter ging es im Advent-Bastelwahnsinn mit viel heißer Luft! Nach Riesenrad und Küchenkalender, stand nun der Heißluftballon vor seiner Entstehung. Im Team Heißluftballon standen alte Bastelhasen zur Stelle! Das erfahrene Team war auch sehr wichtig, da es nur noch eine Woche vor dem Abgabetermin war. Die Umsetzung bedarf hier doch genauer Planung, helle Köpfe und flinke Finger. Meistens funktionierten sie auch.

Automat Neben dreimal handwerklichen Geschick, stand der nächste Kalender unter dem Motto Rätsel. Natürlich war die Anfangsidee eine komplett andere, als das fertige Endprodukt. Wie so oft im Leben. Jedoch sind wir der Meinung, es ist durchaus vorzeigbar geworden und es muss sich nicht hinter den anderen verstecken.

Rätsel Die Idee dahinter war eine Lotterie. Man zieht aus dem Automaten eine Kugel. Diese gibt das Rätsel im Kalender vor. Mit der Lösung macht man sich auf die Suche nach dem Geschenkanhänger, der ein Teile der Lösung beinhaltet. Wie wir finden, eine wirklich spannende und lustige Adventsbeschäftigung!

Kiste Unwichtige Details am Rande: für 24 Geschenke benötigt man zum einpacken inkl. verzieren rund vier Stunden! Das Ergebnis ist die graue Kiste mit vielen tollen Päckchen und Lichtern. Als Tipp nach dem kreieren von vier Kalendern: die Geschenke stets der Größe der Türchen anpassen!

Die Eisharten

Snow-Man Das Bild erinnert ein wenig an den alten Schneemann und das Meer. Im Hintergrund das tosende Wasser und die Berge, die in einem leichten Nebelschleier gehüllt sind. Er, der Schneemann, ist das Überbleibsel eines kurzen Wintereinbruchs und ein Beispiel dafür, wie schnelllebig alles ist. Wir haben diesen tollen Moment eingefangen und halten ihn auf diesem Bild fest.

Ballerina An einem anderen Ort, in der Nähe des Nymphenburger Schlosses, haben wir die tanzende Ballerina auf einem Fensterknauf platziert und fotografiert. Leitchfüßig, fast schwebend, steht sie auf einem schmalen Stück Eisen. Natürlich war das alles nur inszeniert und nicht wirklich so, aber den Trick verraten wir auch nicht.

Kugeln Denn, hinter den Kulissen steht meistens ein Komparse und hält alles für die Bildaufnahme zusammen. In diesem Fall war es die Chefin persönlich, die Hand angelegt hat um ein schönes Motiv zu bekommen. Sie muss sich eigentlich nicht verstecken und gibt immer eine gute Figur vor der Kamera ab.

Snow-Man-Man Das ist bei diesem Herrn etwas anderes! Er drängt sich ständig vor die Kamera und zerstört damit den schönen Flair der dargestellten Landschaft. Aber ansonsten ist er ein ganz weicher Kerl und für alles Kalte zu haben. Apropos, wir reden über die rechte Person im Bild. Der andere bringt immer nur den Kaffee und die Donuts an das Set.

Krone Gegen Ende, auf dem Weg in Richtung Auto, kam uns noch eine Idee für ein Foto. Was wäre ein Fotoshooting im Schloss ohne ein Kronenbild. Passend zum Ambiente holten wir eine goldene Krone aus der Kiste und platzierten sie standesgemäß vor dem Eingang des Schlossparks. Das Ergebnis war ein krönender Abschluss von unserem Winter-Wonderland-Projekt für unseren Blog. Es hat uns wie immer viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf die nächsten Inspirationen.

Aller Anfang

Kürbis Das Auge trinkt mit und deshalb hat es uns zu den Lichtern in der Innenstadt gezogen und zu diesem schönen Ort bei dem es auch wunderbar nach Pommes, Bratwurst usw. geduftet hat. Wir kamen richtig in Stimmung und bewaffneten uns als erstes mit einem heißen Glühwein. Die Hüttengaudi war im vollem Gange und wir mitten drin.

Kürbis Na ja, ganz so schlimm war es nicht, aber die Musik war trotzdem gut und die Location war gemütlich gestaltet, mit Kerzen, Tannenzweigen und Fässern was Lust auf mehr gemacht hat. Wir haben genussvoll unseren Glühwein geschlürft und waren kurz davor noch länger zu verweilen.

Kürbis Am Schluss waren wir doch vernünftig und sind nach unserem Glühwein wieder weiter gezogen. Wie sagten schon früh unsere Väter: Sauf ned so vui, denn de letze Flaschen de umfolt kanntast selba sei!

Am Rad-Drehen

Kürbis Mit einem alten Fahrrad hat alles begonnen. Nachdem die Idee, einen Adventskalender in Form eines Riesenrads zu bauen geboren wurde, überlegten wir uns wie man dieses Projekt in die Tat umsetzen könnten. Dafür entnahmen wir das Vorderrad eines alten Drahtesels, entfernten den Reifen plus Schlauch und versuchten ihn zu entrosten. Ein bisschen Schwarze Farbe zwischen dem Felgenbett war dann unerlässlich.

Kürbis Für den Transport für die tollen Geschenke, kauften wir schöne bunte Becher, die auch als Gondeln dienen werden. Wir präparierten sie mit Halterungen für die spätere Befestigung an der Felge. Diese Vorbereitungen waren für uns ein Geduldsspiel und stellte unsere Beziehung auf eine harte Probe, aber wir haben auch diese schwierige Lage gemeistert und waren sehr froh über das Ergebnis.

Kürbis Nach viel Bohrerei und Fummelei mit Schrauben und Muttern an Becher und Winkel, hatten wir irgendwann alle Becher bestückt und konnten uns jetzt der Montage widmen. Das war eine runde Sache und ging uns ziemlich gut von der Hand.

Kürbis Das ganze Rad mit den Bechern musste natürlich auch noch in einen Rahmen, der sich dreht, gesetzt werden. Dafür nahmen wir ein Holzgestell, bohrten die entsprechenden Löcher für die Achsen und fixierten den ganzen Rahmen mit Schrauben. Damit es auch etwas weihnachtlich wirkt, wurde das Holz mit leichter weißer Farbe lackiert. Was einer bestimmten Mitarbeiterin besonders viel Spaß gemacht hat. Zum Schluss wurde noch etwas dekoriert und die Becher mit Leben befüllt. Fertig ist der Riesenrad-Adventskalender 2024 !

Im Zeichen des Kürbis

Kürbis Unseren prächtigen Kürbis haben wir von einem Bauer aus Murnau erstanden und ihn zur weiteren Verarbeitung in den Schwarzwald überführt. Die Lieferkette entsprach dem Lieferkettengesetz und auch auf eine artgerechte Haltung und einen sicheren Transport wurde viel Wert gelegt. Nach dieser langen Reise wurde er zuerst gründlich gesäubert, damit sein orangefarbenes Antlitz später auch richtig zur Geltung kommt.

Kürbis Vorsichtig haben wir ihn dann skalpiert um uns einen Überblick über sein Innenleben zu verschaffen. Es war sofort klar, ohne schwerem Gerät ist da nichts zu machen und deshalb holten wir Löffel und Schaber zu Hilfe. Das dauerte aber der Frau Dr. Sabine zu lange und so griff sie beherzt rein um die Innereien zu entfernen.

Kürbis Nachdem die Organmafia ihre Arbeit getan hatte, malte eine renommierte Künstlerin mit einem Filzstift ein schönes Zahnmonster-Gesicht auf die schönste Seite des Kürbis. Mit einer kleinen Spitze wurden die Konturen des Gesichts perforiert damit wir beim nächsten Schritt die Linien sauber treffen und auf dem rechten Weg bleiben.

Kürbis Mit einem kleinen Sägemesser schnitten wir dann, an den besagten Stellen, in den Kürbis und operierten dem Patienten mit chirurgisch präzisen Schnitten die Augen, die Nase und den Mund heraus. Damit später alles schön glänzt, bekam er am Ende eine kleine Haarspray-Dusche verabreicht.

Kürbis Voila und fertig ist das Halloween Kürbis-Gesicht 2024.
Unser Team hat ganze Arbeit geleistet und wir sind sehr stolz auf das Ergebnis. Mit einer Kerze bestückt wird er uns die nächsten Tage in und um das Haus viel Freude bereiten.
Happy Halloween

Spotlight

Lindauer-Tor Vom Lindauer Tor aus am Eingang zur Paradiesstraße begannen wir unsere Shopping-Tour in Richtung Innenstadt. An historischen Gebäuden vorbei mit malerischen Fassaden, die jede einzelne eine eigene Geschichte erzählt, kommt man auch an vielen individuellen Läden vorbei.

Shopping Da dauert es auch nicht lange, bis man mit ein oder zwei Taschen durch die Altstadt bummelt. Untermalt wurde der Flair dieser Stadt mit klassischer Musik von einem Straßenmusiker.

Rathaus In Richtung Marktplatz kommt man an dem historischen Rathaus aus dem 15.Jahrhundert vorbei. Der Tag in Wangen war sehr schön und wir kommen wieder um noch mehr von der Stadt zu sehen.

Geheimtipp

Kaffee Im Herzen der Altstadt genießen wir im schönen Ambiente eine Tasse Kaffee, nachdem wir die Fußgängerzone von oben bis unten und in jedem Geschäft rein und raus gegangen sind. Wir sind immer wieder von den kleinen Geschäften und ihren tollen Dekorationen fasziniert sowie von den freundlichen und zuvorkommenden Leute im Ort. Es macht Spaß hier die Zeit zu verbringen und wir genießen jede Minute.

Kuerbis Am Ortseingang von Murnau wurde Frau fündig und hat ihren Adonis-Kürbis gewählt. Dick und sehnig musste er sein. Daraus machen wir ein Halloween-Gesicht und eine leckere Suppe. Falls uns das gelingt.

See Im Anschluss waren wir noch am See um dem Wasser zu lauschen, bevor wir uns wieder auf den Weg in Richtung München machten. Wir können diesen kleinen Ort nur empfehlen, man fühlt sich wohl dort und wir fahren immer wieder gerne hin.

Gruseliger Herbst

Halloween-baer Herbstzeit heißt auch Gespensterzeit und wer von uns hat sich als Kind nicht auch mal gegruselt. Schon länger ist der beliebte Brauch aus Amerika auch bei uns angekommen. Ursprünglich kam das Fest aus Irland, bei der man die Geister der Toten besänftigt und vertrieben hat. Passend zu dem nass-kalten Wetter und der frühen Dunkelheit, haben wir den Anlass genutzt um die Wohnung stimmungsvoll zu dekorieren.

Herbst Die Blätter an den Bäumen verfärben sich und das bunte Herbstlaub bedeckt die Straßen, Wege und Wiesen. Vielleicht ist das die schönste Zeit im Jahr? Dick eingekuschelt unter einer Wolldecke, einem guten Buch in der Hand und einer warmen Tasse Tee. Je weiter der Herbst voran schreitet, desto mehr Zeit verbringen wir drinnen.

Spare Time

Reck Der Handstand wird langsam besser, obwohl es noch viel zu verbessern gibt. Es ist schön, jede Woche kleine Fortschritte zu sehen und zu spüren wie die einzelnen Elemente leichter und sicherer werden. Es scheint mir noch ein langer Weg zu sein, aber die Motivation ist hoch und mit der richtigen Partnerin an der Seite gelingt einem alles!

Super-Man Am Reck üben wir gerade die verschiedenen Kipp-Varianten. Dazu zählt die Schwebe-, Fall- und Langhangkippe. Ein weiteres Problem ist die fehlende Hornhaut an den Händen und nach jeder Aktion am Gerät brennt und spannt die Handflächen ganz schön. Das Schwingen macht da besonders viel Laune und beim Versuch immer höher zu kommen muss man aufpassen, dass man es nicht übertreibt.

Slackline Ein weiteres Ziel ist es, den Flick-Flack wieder zu turnen. Die Rückwerts-Bewegung ist noch sehr ungewohnt und der Kopf muss sich zuerst an diese - nicht ganz normale Bewegung - gewöhnen. Aber zum Glück gibt es einige gute Hilfsmittel die den Einstieg etwas erleichtern.

Abenteuerland

Reck Egal wie alt man ist, ein Freizeitpark macht immer Spaß! Zu Beginn darf der Überblick nicht fehlen. Dies geht mit dem Euro-Tower am besten. Auf 75 Meter Höhe kann man dort alle Attraktionen bestaunen, die man fahren möchte, oder die, die man eher meiden sollte. Von Anfang an stand schon einmal fest - die Highlights werden gemieden.

Super-Man Da der Mut zu den großen Fahrgeschäften fehlt, beginnt „Frau“ mit den kleinen Dingen. Allerdings ist das 4-D-Kino im Europapark nicht ungefährlich! Neben dem typischen 3-D-Effekt des Films, fällt man bei der rasanten Kinoachterbahn fast vom Stuhl.

Slackline Nachdem das Kino überlebt war, wurde „Frau“ immer mutiger und begab sich zum Phantom der Oper. Mit einer VR-Brille im Banne des Phantoms stürzt man in die Tiefen von was auch immer. Gut, dass ich erst hinterher erfahren habe, dass meine verzweifelten Schreie der gesamte Wagen mitbekam!

Hall of Fame

Slackline Das wir schon etwas länger nicht mehr an den Geräten waren, spürten wir bereits bei den ersten Elementen. Dabei gingen die Pferde mit mir durch und ich musste mehrmals absteigen. Auch das gemeinschaftliche Dehnen brachte nur geringe Verbesserung. Ein sehr weiser Mann, bestimmt ein Mönch, sagte einmal: “Von Nix kommt Nix“ und es scheint er hat damit recht.

Super-Man Unsere Euphorie und Enthusiasmus war ungebrochen und so nahmen wir den Schwung mit in den Barren. Wir waren stets bemüht eine gute Figur zu machen, was uns manchmal ganz gut gelang. Es hat uns richtig Spaß gemacht, gemeinsam in der Halle zu stehen, zu schwitzen und zu leiden. Deshalb werden wir dran bleiben um in Zukunft wieder besser zu werden und vielleicht das ein oder andere Element wieder zu erlernen. Wir sind gespannt was noch geht!!! :-)

Natur Membership

Slackline Fest entschlossen unseren Wohlstandsbauch zu dezimieren, suchten wir nach einer Methode um Fitness und Wellness zu kombinieren. Ganz ohne körperliche Betätigung geht es leider nicht aber es sollte auch ungezwungen und abwechslungsreich sein. Voilà, die Wahl fiel auf den guten alten Trimm-Dich-Pfad mit Gerüsten, Ringe, Stangen, Treppen etc. und einen gemütlichen Spaziergang durch den Wald - Back To The Roots, sozusagen.

Super-Man Auf der Slackline zu balancieren macht nicht nur Spaß es sieht auch verdammt gut aus ;). Mit Eleganz und Grazie auf einem dünnen Band, gelangt man mit etwas Glück auf die andere Seite. Aber auch das Krafttraining soll nicht zu kurz kommen und deshalb muss man sich öfters mal lang machen. Mit dem Wald im Rücken und der Frau im Nacken fällt das auch nicht schwer.

Lost in Paris

Lafayette Wie schön ein Kaufhaus der Luxusklasse sein kann, zeigt sehr anschaulich das Lafayette. Das Kaufhaus besticht mit einer phänomenalen Innenarchitektur. Diese scheinen auch sämtliche Influencer zu wissen. Auf dem Glassteg, wird gepost, was das Zeug hält. Egal, wie viele Menschen an der Schlange stehen. Bei soviel Egoismus kann man nur mit großen Augen staunen.

cafe Im Viertel Montemare befinden sich in nächster Nähe zum Moulin Rouge und Sacre-Coeur lauter zauberhafte kleine Straßencafes. Dort findet man als Tourist den wahren Charakter der Franzosen. Bei Rotwein, Baguette und Käse wird am Straßentisch gelacht, laut diskutiert, oder einfach nur genossen.

Versailles Wer kennt es nicht! Nichts verwirklicht den Größenwahn der herrschenden Dynastie besser, als die opulente Schloßanlage inkl. der Gärten. Komisch, dass die Franzosen genau damit Geld machen, was sie mit ihrer Revolution auslöschen wollten.

Versailles Zwar meint man, der Eingang zum Schloß Versailles sei leicht zu finden und gut ausgeschildert. Das ist wahrscheinlich in Deutschland auch der Fall. Die Lage sieht in Paris dagegen anders aus. Und Google Maps versagt hier leider auch. Es hat nämlich nicht mit dem kommerziellen Geschäftssinn der französischen Schlößerverwaltung gerechnet. SchlossgartenDiese verlangt nämlich zu den Hauptzeiten ein separates Eintrittsgeld, wenn es um den Eintritt in den Park geht. Immerhin bekommt man dann klassische Musik im ganzen Park.

Eifelturm Im Gegensatz zu Versailles ist der Eifelturm, dank seiner Höhe von 320 Meter, leicht zu finden. Mittig direkt unter dem Turm stehend, hat die Ansicht nach Oben etwas sehr erhabenes. Beeindruckend wie schön Stahl verbaut werden kann.


Eifelturm Unser Anliegen war, den Turm beleuchtet, bzw. glitzernd zu sehen. Wie sich herausstellte, wollten dies nicht nur wir! Im Arenal des Turmes tummeln sich wieder Influencer (die, die es bereits sind und die Mehrheit, die es nie wird), Verliebte, Familien. Eine Masse an Touristen! Zu den schönsten Momenten gehörten Heiratsanträge und der Fotoshoot eines Brautpaares. Absolut verständlich! Bei einer solchen Kulisse wird man romantisch.

Verkehr Über die Fahrweise der Pariser wird viel erzählt. Und alle Gerüchte begründen auf einer wahren Aussage! Auf den Straßen herrscht ein reges Treiben – zu Fuß, zu Rad, mit dem PKW. Jedoch ist es ein Fluß, der in sich nach unsichtbaren Bahnen fließt. Eigentlich muss man sich nur darauf einlassen. Dann läuft es wie von selbst!

Ehrentag...!

Kenner Was kann es schöneres geben, als mit solch einem Frühstück in den Tag zu starten!!! Wir waren in einem wirklich gemütlichen Cafe direkt in der Innenstadt mit Blick auf den Stadtturm. Wie man auf dem Bild sieht, hat es uns an nichts gefehlt.

Zoo Weiter ging es dann in Richtung Tierpark, der sich im Westen der Stadt Straubing befindet. Es ist ein kleiner aber schöner Tiergarten, indem man ausreichend Platz hat und die Tiere gut sehen kann.

Baer Wir spazierten durch den tollen gepflegten Park mit viel Grün und machten schöne Bilder von den Tieren. Der Besuch hat sich gelohnt und er ist wirklich zu empfehlen.


Dom St. Stephan Nach einer kurzen Autofahrt ging die Reise nach Passau, wo Donau,Inn und Ilz zusammenfließen. Die Altstadt ist für ihre barocken Gebäude bekannt, wie der Stehpansdom mit seinen Zwiebeltürmen. Er ist die Mutterkirche des Donau-Ostens und hat einen prunkvollen Innenraum mit der größten Domorgel der Welt.

Dom St. Stephan Passau hat beeindruckende bauten und bietet kunstgeschichtliche und architektonische Schätze wie im inneren des Rathauses, der im venezianischen Stil erbaut wurde. Bei unserer Tour durch die Altstadt, kamen wir am Residenzplatz vorbei, der von prächtigen Häuserfassaden umgeben ist und wo in der Mitte der Wittelsbacher Brunnen den Platz schmückt. Nachdem wir die Altstadt erkunndet hatten, zog es uns zum Wasser, besser gesagt zum Flussufer, wo die Donau und der Inn zusammenfließen. Es war ein super entspannter, sonniger und aufregender Tag, der uns noch lange Zeit in Erinnerung bleiben wird.

Residenzstadt

Palast Am vierten Tag unserer Reise waren wir in der Haupt- und Residenzstadt des Königreichs Belgien, Brüssel. Unser erstes Ziel war der Königliche Palast, was auch gleichzeitig die Amtswohnung des Königs ist.

Bruessel Danach ging es zum Grand Place mit dem beeindruckenden Rathaus, dem Haus des Königs, bekannt als "Maison du Roi" und dem Stadtmuseum. Die Häuser stammen meist aus dem 15. Jahrhundert und der Platz wurde für Versammlungen, Gerichtsprozessen, kulturellen und religiösen Festen aber auch für Hinrichtungen genutzt.

Waffel Bekannt ist Belgien für ihre Schokoloaden-, Bier- und Wursttraditionen. Was wir natürlich mit einer Waffel mit viel Schokoladensauce probieren mussten.


Atomium Den krönenden Abschluss für einen wunderschönen Ausflugstag machte ein Besuch im Atomuim. Es war extra für die 58 Weltausstellung der Expo erbaut und gilt als Symbol für das Atomzeitalter, den technologischen Fortschritt und dem Frieden.

Die Diamantenstadt

Antwerpen Bahnhof Die erste Station unseres Stadtmarathons war der Hauptbahnhof Antwerpen, der mit einer pompösen Eingangshalle und historischer Innenarchitektur ein echter Hingucker ist. Er diente schon oft als Kulisse von Filmen und Musikvideos, was ihn, laut einer bekannten Zeitung, zum viert schönsten Bahnhof der Welt avanciert.

Antwerpen MAS Nach einem etwas längerem Fußmarsch kamen wir in der Nähe des Hafen an dem Museum aan de Stroom, kurz MAS. an. Der Besuch war für uns ein echtes Erlebnis. Auf jeder Ebene, der über 10 Etagen, wird eine Ausstellung mit verschiedenen Themen geboten. Ist man dann auf der Dachterrasse angekommen, wird man mit einem tollen Ausblick über die Stadt, den Fluss und den Hafen belohnt.

Antwerpen Die nächste Etappe war der Grote Markt, welcher der zentraler Platz in der historischen Altstadt von Antwerpen ist. Im Zentrum des Marktes steht der Brabobrunnen, der von dem Antwerperner Bildhauer Jef Lambeaux der im Jahr 1887 geschaffen wurde.

Kathedrale Das höchste Gebäude der Stadt mit 123 Meter ist die Liebfrauenkathedrale, die im inneren mit Kunstwerken des Malers Peter Paul Rubens aufwarten kann. Die Kathedrale ist ein spätgotisches Kirchengebäude. Sie wurde zwischen 1352 und 1521 errichtet.

Burg Steen Danach wanderten wir zu der Burg Steen am rechten Scheldeufer von Antwerpen. Die mittelalterliche Festung ist das älteste Gebäude der Stadt mit zwei kleinere Höfe und den Blick auf den Kanal.


Frites Atelier Am Ende des Tages und nach etlichen Kilometer auf dem Tacho gönnten wir uns ein paar leckere Pommes von dem berühmten 3-Sternekoch (Michelin-Sternen) Sergio Herman im Frites Atelier.

Bummeln & schauen

Aachner Printen Bei unserem Streifzug durch die Stadt kamen wir an schönen Cafes und tollen Läden vorbei und natürlich auch an einer Spezialität, den Aachener Printen. Dieses in 1820 erfundene Gebäck entspricht unseren Vorstellungen von Lebkuchen. Übersetzt bedeuten Printen "Gebildbrot", zu Religiösen Anlässen gebacken in Form von Menschen und Tieren. Neben der ganzen Geschichte, schmecken sie natürlich auch sensationell lecker.


Rathaus Aachen Das Aachener Rathaus ist neben dem Dom ein Wahrzeichen von Aachen. Erbaut im 14.Jahrhundert hatte es im laufe der Zeit mit vielen Gewalteinwirkungen zu kämpfen. Es trotzte Kriegen, Überfällen und wurde nach jeder Zerstörung wieder aufgebaut. Das Rathaus beherbergte viele Wichtige Persönlichkeiten. Vom Kaiser Karl der Große bis hin zur Bundeskanzlerin Merkel. Man kann darin auch die Schatzkammer bewundern, mit eine Kopie der Reichskleinodien, aus der Wiener Weltlichen Schatzkammer.


Der Dom Beinahe wären wir an diesem wichtigen Ausflugsziel vorbeigegangen. Ein geschichtsträchtiges Gebäude mit einem unscheinbaren Eingang. Im Dom zu Aachen wurde deutsche Geschichte geschrieben. Hier wurden über lange Zeit deutsche Kaiser gekrönt. Beeindruckend ist der Dom von innen, der den Prunk im schönsten Ausmaß widerspiegelt. Auch wenn man sich für Kirchen oder deren Geschichte nicht interessiert, erstaunt man über die prächtige wie kunstvolle Bauweise und Kunstwerke.